Der Schulvorstand

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§ 38 a Aufgaben des Schulvorstandes
 
(1) Im Schulvorstand wirken der Schulleiter oder die Schulleiterin mit Vertreterinnen oder
Vertretern der Lehrkräfte, der Erziehungsberechtigten sowie der Schülerinnen und Schüler
zusammen, um die Arbeit der Schule mit dem Ziel der Qualitätsentwicklung zu gestalten.

(2) Die Schulleiterin oder der Schulleiter unterrichtet den Schulvorstand über alle
wesentlichen Angelegenheiten der Schule, insbesondere über die Umsetzung des
Schulprogramms sowie den Stand der Verbesserungsmaßnahmen nach § 32 Abs. 3.

(3) Der Schulvorstand entscheidet über
1.  die Inanspruchnahme der den Schulen im Hinblick auf ihre
Eigenverantwortlichkeit von der obersten Schulbehörde eingeräumten
Entscheidungsspielräume, 
2.  den Plan über die Verwendung der Haushaltsmittel und die Entlastung der
Schulleiterin oder des Schulleiters,
3.  Anträge auf Genehmigung einer besonderen Organisation (§ 23),
4.  die Ausgestaltung der Stundentafel,
5. Schulpartnerschaften,
6.  die von der Schule bei der Namensgebung zu treffenden
Mitwirkungsentscheidungen (§ 107),
7.  Anträge auf Genehmigung von Schulversuchen (§ 22) sowie 
8.  Grundsätze für 
a.  die Tätigkeit der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an
Grundschulen,
b.  die Durchführung von Projektwochen,
c.  die Werbung und das Sponsoring in der Schule und
d.  die jährliche Überprüfung der Arbeit der Schule nach § 32 Abs. 3.

(4) Der Schulvorstand macht einen Vorschlag für das Schulprogramm und für die
Schulordnung. Will die Gesamtkonferenz von den Entwürfen des Schulvorstandes für das
Schulprogramm abweichen, so ist das Benehmen mit dem Schulvorstand herzustellen.
 

   
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